
3. Liga
„ES GIBT VARIANTEN...“
Regionalliga-Aus: Jetzt reagiert BSK-Obmann!
Seit Dienstagabend ist es amtlich: Der Bischofshofen Sportklub 1933 ist in der kommenden Saison kein Teilnehmer der Regionalliga. Das hat der Salzburger Fußballverband beschlossen. Jetzt reagiert Vereinsobmann Josef Reiter erstmals auf die Entscheidung, die große Auswirkungen hat.
Das Regionalliga-Aus des Bischofshofener Sportklubs ist seit Dienstagabend besiegelt. Die Pongauer sind damit in der kommenden Saison nicht mehr Teil der dritthöchsten Spielklasse. Dies hat der Salzburger Fußballverband nach umfassender Prüfung der Unterlagen bestätigt. Grund dafür sind die nicht erfüllten Mindestanforderungen an die Infrastruktur. Der BSK hatte zuvor das Sportzentrum Nord als Spielstätte angegeben, da der Skiclub ab dem 1. Juli das Hausrecht am jetzigen Standort in Bischofshofen besitzt. (Die „Krone“ berichtete ausführlich.)
Die Entscheidung des Verbands wurde beim BSK überraschend und ungewohnt gelassen zur Kenntnis genommen. „Wir haben die Nachricht vom Verband natürlich erhalten und sind schon leicht verwundert“, sagte Klub-Obmann Josef Reiter am Mittwochmittag der „Krone“.
Wegen Absage: BSK verlangt ausführliche Erklärung
Die Pongauer verlangen nun eine ausführliche Erklärung des Absenders. „Wir wollen einfach wissen, wie es dazu kommt, uns hier abzusagen“, so Reiter, der mit der Entscheidung nicht einverstanden ist. Und er legte nach: „Als Bürger ist man nicht nur dazu da, Dinge einfach so hinzunehmen. Man muss sie auch hinterfragen. Deshalb wollen wir wissen, ob es hier um parteiinterne und somit politische Dinge geht oder ob es doch um den Sport geht.“ Dabei spricht Reiter die Kündigung des Nutzungsrechts für den Sportplatz an. Gegen diese wollte der Klub, wie bei einem großangelegten Medientermin angekündigt, rechtlich vorgehen. Laut „Krone“-Infos trudelte bislang aber keine Klage bei der Gemeinde ein.
Auch nach dem Verbandsentscheid soll es nun, wenig überraschend, Schritte geben. Das wurde intern bereits angekündigt. „Es gibt Varianten. Wie diese genau aussehen, möchte ich aktuell aber nicht sagen“, hielt sich der Obmann bedeckt.
Fakt ist: Der Bischofshofen Sportklub 1933 akzeptiert die schriftliche Absage für eine Teilnahme an der Regionalliga nicht. Der Verein sieht sich auch in der kommenden Saison als Gegner von Kuchl, Seekirchen und Co. „Wir planen für die Regionalliga“, stellte Reiter klar.
Bischofshofen droht Kaderzerfall
Das tun auch die Akteure. Allerdings weniger in Bezug auf den BSK. Spieler wie Mirel und Mirnes Kahrimanovic stehen fest im Fokus anderer Klubs. Auch Orlando-Rahim Azzef wird den Klub wohl ebenso verlassen wie Albin Begovic und Torgarant Konstantinos Chatzipirpiridis. Gleiches gilt für den Torhüter und Kooperationsspieler des FC Liefering, Alexander Hillebrand. Hinter Trainer Sean Caldwell steht ebenfalls ein dickes Fragezeichen. „Meine Zukunft ist komplett offen. Mein Ziel ist es sicher nicht, in einer tieferen Liga zu spielen“, sagte der Ire. Er würde demnach einen Gang in die Salzburger Liga wohl nicht mit antreten.
Denn diese Möglichkeit hätten die Bischofshofener aktuell noch. Für eine Teilnahme benötigt man aber auch hier eine geeignete Spielstätte und eine Genehmigung für diese. Natürlich fristgerecht bis zum 31. Mai.
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Bild: Andreas Tröster
















